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Ausbildungszentrum Sempach

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Für eine zeitgemässe Ausbildung im Bevölkerungsschutz

Das Ausbildungszentrum für den Bevölkerungsschutz im Sempach wird saniert und neu gebaut. Am 3. März 2024 haben die Stimmberechtigten den Sonderkredit von 30,3 Millionen mit 70,6 Prozent Ja deutlich gutgeheissen, die Stimmbeteiligung lag bei 55,6 Prozent. Der Baustart ist für das Jahr 2025 geplant, der Bezug der neuen Gebäude soll bis 2027 stattfinden. Auf dieser Webseite erfahren Sie mehr über das Projekt.

Der Zivilschutz ist eine wichtige Säule des Bevölkerungsschutzes. Zusammen mit den Partnerorganisationen Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen und technische Betriebe betreut, unterstützt und schützt er die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons. Er ist eine schnell einsetzbare Formation – das hat er unter anderem bei den Überschwemmungen von 2005, den Unwettern von 2021 oder während der Covid-19-Epidemie eindrücklich bewiesen.

Dringender Sanierungsbedarf
Seit 1971 wurden im Ausbildungszentrum Sempach mehrere tausend Zivilschützerinnen und Zivilschützer ausgebildet. Jährlich fallen hier rund 15'000 Diensttage für Ausbildung und Wiederholungskurse an. Die Bauten wurden in den letzten über 50 Jahren intensiv genutzt und ohne viel Aufwand instandgehalten.

Die bauliche Infrastruktur ist veraltet und teilweise noch im Originalzustand von 1971. Seit 2007 wurde nicht mehr in die Erneuerung der Gebäude investiert, da der Fokus auf dem Bau eines Sicherheitszentrums in Sempach lag, welches die Zusammenlegung von Zivilschutz und Polizei vorsah. Das Projekt wurde nicht weiterverfolgt und im Jahr 2014 aufgegeben.

Regierungsrat Reto Wyss, Finanzdirektor

«Mit dem Neubau und der Sanierung des Ausbildungszentrums Sempach setzt der Kanton ein weiteres, wichtiges Zeichen für den Ausbildungsstandort Sempach. Dieser hat eine grosse Bedeutung für den Zivilschutz, die Polizei und Rettungskräfte.»

Regierungsrätin Ylfete Fanaj, Justiz- und Sicherheitsdirektorin

«Im Krisenfall müssen Zivilschutz und Blaulichtorganisationen sofort einsatzbereit sein. Eine moderne Infrastruktur ermöglicht eine effektive Ausbildung und das Training unter geeigneten Bedingungen. Investitionen in eine zeitgemässe Infrastruktur sind entscheidend, um sicherzustellen, dass unsere Einsatzkräfte in jeder Situation bereit sind, Leben zu retten und Hilfe zu leisten.»

Gregor Bättig, Leiter Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug

«Nach über 50 Nutzungsjahren bedarf die Bausubstanz des Ausbildungszentrums Sempach dringend einer Sanierung. Gleichzeitig wird die Infrastruktur für Ausbildung und Einsatz des Zivilschutzes den aktuellen und künftigen Anforderungen angepasst. Zudem wird der Grundstein zur Entwicklung eines regionalen Kompetenzzentrums für den Bevölkerungsschutz gelegt.»

Jürg Aebi, Stadtpräsident von Sempach

«Der Zivilschutz leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Katastrophen und Notlagen. Das Ausbildungszentrum ist eines der Aushängeschilder der Stadt Sempach. Doch es ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen. Die zentrale Lage, die Nähe zu Autobahn und das ideale Aussengelände sprechen für den Verbleib an diesem Standort. Deshalb befürworte ich die Sanierung sehr.»

Seit 1971 in Betrieb – das Ausbildungszentrum Sempach heute